Seit heute nutzt die Grolsche Bierbrauerei nachhaltige Wärme von Twence. Ein Novum, denn es ist das erste Unternehmen, das nachhaltige Wärme in Form von heißem Wasser direkt von Twence bezieht und für industrielle Prozesse wie die Beheizung von Pasteurisierern und Spülmaschinen nutzt. Die Brauerei macht damit einen weiteren großen Schritt in ihrem Bestreben, eine klimaneutrale Brauerei zu werden. Heute Nachmittag wurde die Wärmeleitung in Anwesenheit von Andries Heidema, Kommissar des Königs in der Provinz Overijssel, und dem Bürgermeister von Enschede, Roelof Bleker, feierlich in Betrieb genommen.
Andrei Haret, Geschäftsführer von Koninklijke Grolsch: „Durch die Inbetriebnahme der Wärmeleitung werden unsere CO₂-Emissionen um 72 % - rund 5.500 Tonnen pro Jahr - reduziert und es uns ermöglicht, bis 2022 weitgehend von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umzusteigen. Das Besondere an diesem Projekt ist jedoch der Kreislaufgedanke: Das abgekühlte Wasser, das unsere Brauerei verlässt, wird zur Beheizung von Wohnungen in Enschede wiederverwendet. Darüber hinaus wird unser Biogas mit der Ankunft der Wärmeleitung einem weiteren Zweck zugeführt: Es wird zu grünem Gas aufbereitet, das über das regionale Gasnetz an 700 Haushalte in Twente geliefert wird. Win-Win also!“.